Lassen sich Fliesen mit Kreidefarbe streichen?

Fliesen mit Kreidefarben zu streichen ist sehr gut umsetzbar und wird häufig gemacht, wenn man nicht gleich den gesamten Fliesenspiegel ersetzen möchte oder darf. Man spart sich dadurch Geld, es entsteht kein Dreck und man kann die Farbe beliebig ändern, wenn man sich satt gesehen hat.

Die Fliesen müssen natürlich, wie jede andere Oberfläche, sauber und trocken sein, bevor Sie sie streichen. Für den Anstrich eignet sich am besten eine Lackrolle oder ein guter, der Fliesengröße entsprechender Pinsel. Die Fugen sollten Sie selbstverständlich vorher abkleben oder Sie entfernen die Fugen vorher und erneuern diese nach dem Anstrich. Dann können Sie mit der Kreidefarbe unbesorgt alle Fliesen anstreichen.

Ein zweiter Anstrich ist bei Bodenfliesen, je nach Farbe, fast immer notwendig. Besonders bei kräftigen Farben reicht die Deckkraft der Kreidefarbe möglicherweise nicht aus. Dennoch sollten Sie bei Wandfliesen nur einen Anstrich vornehmen, da die Fliesen sonst unter zu hoher Spannung stehen und rissig werden könnten.

Da Fliesen sich in der Regel in Küche oder Bad finden und daher mit Wasser in Kontakt kommen, müssen Sie unbedingt mit Versiegelungen arbeiten. Nur dann werden die Fliesen dauerhaft schön aussehen und vor allem strapazierfähig genug sein, was in Küche und Bad besonders wichtig ist.

Der Vorteil beim Streichen von Fliesen mit Kreidefarbe liegt ganz klar auf der Hand. Es ist sehr gut und je nach Fläche schnell umsetzbar, man kann die Farbe aber auch jederzeit wieder verändern. Das Ablösen der Farbe ist vielleicht etwas mühsam, aber mit den richtigen Mitteln definitiv machbar.

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Wie müssen Möbel beschaffen sein, damit sie mit Kreidefarbe streichbar sind?

Grundsätzlich können fast alle Möbel, unabhängig von ihrer Beschaffenheit, mit Kreidefarben gestrichen werden, da sie in der Regel einen speziellen Haftgrund hat. Es ist auch nicht von Relevanz, aus welchem Holz die Flächen der Möbel sind oder ob es z. B. eine alte Beschichtung darauf gibt.

 

Wichtig ist allerdings, dass abplatzender Lack entfernt wird und die Oberfläche sauber, trocken und ölfrei ist. Haben Sie eine Oberfläche mit Fett, Wachs oder Silikon, müssen Sie dieses zunächst entfernen. Darauf hält Kreidefarbe leider nicht. Dafür empfiehlt sich gerade bei größeren Flächen eine Schleifmaschine.

 

Sind die Flächen schließlich vorgereinigt, ist auch schleifen nicht notwendig, es kann allerdings den Anstrich verbessern, wenn Sie die Oberfläche zuvor leicht mit Schleifpapier anrauen. Sie benötigen so weniger Farbe bzw. weniger Lagen beim Anstrich. Das Schleifen ist dann besonders empfehlenswert, wenn bereits ein Lack oder eine Farbe auf dem Möbelstück vorhanden ist, den Sie nicht entfernen möchten oder können.

 

Auf Holz sollten Sie immer eine Grundierung nutzen, damit die Kreidefarbe nicht in das Holz einzieht, sondern auf der Grundierung bleibt. In der Regel ergibt das ein besseres Bild. Grundsätzlich sollten Sie auch zwei Schichten der Kreidefarbe auftragen, damit eine gute Deckkraft erreicht wird. Bei manchen Farben reicht auch eine Lage, wenn zuvor eine Grundierung aufgetragen wurde.

 

Denken Sie auch an das Entfernen von Scharnieren und Griffen, damit darauf keine Farbe landet. Alle Bereiche des Möbelstücks, welche Sie nicht streichen möchten, können Sie natürlich abkleben.

 

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Lässt sich Kreidefarbe mischen?

Wem Kreidefarben aus dem Baumarkt oder Fachhandel zu teuer sind, kann sich diese auch recht problemlos selbst mischen. Hierzu gibt es mehrere Möglichkeiten und man muss nicht ausschließlich auf die Farben zurück greifen, die es dort gibt.

 

Sie benötigen entweder sogenannte Schlämmkreide, Gipspulver oder Natron und müssen dieses mit Wasser mischen. Um der Masse eine Farbe zu geben, eignet sich Acrylfarbe am besten. Da es diese in einer riesigen Farbauswahl gibt, können Sie sich exakt die Farbe anmischen, die Sie haben möchten.

 

Ein kleiner Hinweis: Tafelkreide eignet sich wider Erwarten nicht zum Mischen Ihrer Kreidefarben. Denn diese wird beim Auftragen aufgrund des enthaltenen Gipsanteils zu porös. Nutzen Sie Gipspulver oder Natron, müssen Sie außerdem damit rechnen, dass die Farbe nicht gleichmäßig aufgetragen werden kann, da vor allem Gips sehr schnell beginnt, auszuhärten. Daher eignet sich Schlämmkreide am ehesten für das Anmischen der Kreidefarbe.

 

Das richtige Verhältnis werden Sie schnell herausfinden. Sobald die Farbe zu dickflüssig ist, können Sie jederzeit Wasser nachmischen. Wichtig ist, dass die selbstgemachte Kreidefarbe vollständig durchtrocknen muss, bevor Sie die gestrichene Oberfläche mit Wachs oder anderen Versiegelungen behandeln. Das kann einige Stunden oder Tage dauern.

 

Neben Acrylfarbe können Sie auch Holzlack oder normale Wandfarben zum Mischen nutzen. Besonders für Holzmöbel ist Holzlack selbstredend sehr gut geeignet, lange haltbar und kann ebenfalls zuvor in der Wunschfarbe angemischt werden. Nehmen Sie Wandfarben, sparen Sie bitte nicht am Preis. Günstige Wandfarben halten unter Umständen nicht lange.

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Welche Materialen lassen sich mit Kreidefarbe streichen?

So lange Oberflächen nicht mit Fett, Wachs oder Silikon überzogen sind, können Sie alle Materialien mit Kreidefarbe streichen. Die eben genannten Beschichtungen sowie sich ablösender, aufplatzender Lack jedoch müssen vollständig entfernt werden, damit Kreidefarbe darauf gut hält. Zudem müssen alle Oberflächen sauber, frei von Staub und trocken sein. Es dürfen sich keine Öl-Rückstände darauf befinden. Reinigen können Sie die Flächen z. B. mit Seife und Wasser.

 

Bei Holz bietet es sich an, sofern Sie keinen Shabby-Chic-Look wünschen, die Flächen vor dem Anstrich abzuschleifen. Dadurch erhöht sich die Deckkraft und die Farbe hält deutlich besser und länger. Auch eine Grundierung vor dem Anstrich verbessert die Optik der Holz-Fläche.

 

Möchten Sie Oberflächen oder Möbel aus Plastik oder Metall mit Kreidefarbe streichen, werden Sie um das Schleifen nicht herumkommen. Diese Untergründe nehmen die Farbe sonst nicht ausreichend auf und es wird nicht das gewünschte Ergebnis herauskommen.

 

Selbst Fliesen können sie bedenkenlos mit Kreidefarbe streichen, müssen jedoch besonders darauf achten, diese anschließend wasserfest zu versiegeln. Bei Wandfliesen genügt ein einziger Anstrich vollkommen, damit die Fliesen keinen Schaden nehmen. Bei Bodenfliesen sollten Sie zwei Anstriche vornehmen, damit die Farbe länger hält.

 

Möchten Sie Materialien im Außenbereich streichen, ist es umso wichtiger, diese ausreichend vorzubereiten. Denn insbesondere dann, wenn häufig Regen an die Fläche kommt, darf eine Grundierung und vor allem eine Versiegelung nicht fehlen. Wachs ist in der Regel hierfür nicht ausreichend, greifen Sie daher liebe auf eine gute Versiegelung aus dem Baumarkt zurück.

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Welche Pinsel für Kreidefarbe verwenden?

 

Ähnlich wie für alle anderen Farben auch, gibt es zahlreiche Pinsel und Farbrollen für Kreidefarben. Es ist bezüglich der Größe bzw. Breite der Pinsel wichtig, sich an der zu streichenden Fläche zu orientieren. Für kleine, schmale Flächen sind selbstverständlich kleinere Pinsel von Vorteil.

 

Es gibt Pinsel für das Abbeizen, Finish-Pinsel, Schrägstrichzieher, Ringpinsel, Fensterpinsel und sogar extra Pinsel für die Shabby-Optik. All diese Pinsel haben verschiedene Größen und unterscheiden sich natürlich auch bezüglich der Borsten. Die Finish-Pinsel haben in der Regel Kunststoffborsten, während z. B. Abbeizpinsel Nylonborsten haben.

 

Es gibt aber auch Pinsel mit Naturborsten, welche besonders viel Farbe aufnehmen und für einen dicken Anstrich sorgen. Mit Flachpinsel erhalten Sie einen gleichmäßigen, glatten Anstrich und mit Schablonenpinseln können Sie beispielsweise Muster auftragen.

 

Da die speziellen Pinsel für Kreidefarben üblicherweise eine optimal ausgewählte Borstenmischung haben, sollten Sie unbedingt diese für Ihre Malerarbeiten nutzen. So erhalten Sie das bestmögliche Ergebnis und müssen nicht unnötig nacharbeiten.

 

Statt Pinsel können Sie auch Schwamm-Rollen benutzen, welche es auch in verschiedenen Größen gibt. Für größere Flächen bietet sich das häufig ganz besonders an.

 

Suchen Sie noch einen Pinsel für Versiegelungen mit Wachs, gibt es auch hierfür spezielle Pinsel. Diese sind meistens so spitz zulaufend geformt, dass ein präzises Auftragen und Einarbeiten möglich ist.

 

Reinigen lassen sich die Kreidefarben-Pinsel ganz einfach und schnell unter fließendem, warmem Wasser. Zum Trocknen können Sie sie mit den Borsten nach oben in ein passendes Gefäß stellen.

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Wie haltbar ist Kreidefarbe?

Da Kreidefarbe einen speziellen Haftgrund hat, ist sie in der Regel auf fast allen Oberflächen enorm gut haltbar. Dies hängt aber auch mit einer guten Vor- und Nachbereitung zusammen. Die Flächen müssen vor dem Anstrich angeraut oder richtig geschliffen werden, damit die Farbe gut hält. Auch eine Grundierung sorgt für eine längere Haltbarkeit. Verschmutzungen und Lackreste müssen Sie entfernen.

 

Nach dem Anstrich ist eine gute Versiegelung z. B. mit Wachs wichtig, damit die Farben dauerhaft schön aussehen und halten. Diese Versiegelung sollte man regelmäßig auffrischen. Reinigen Sie bitte mit Kreidefarbe gestrichene Flächen auch niemals mit aggressiven Reinigungsmitteln, da dies sowohl die Versiegelung beschädigt als auch die Farbe ablösen kann.

 

Bezogen auf die Haltbarkeit der Farben, solange sie noch ungeöffnet sind, gibt es ein paar Punkte zu beachten. Damit die Kreidefarben ein paar Jahre gelagert werden können, sollten sie in einer trockenen Umgebung mit Temperaturen von 5 bis 25 °C stehen. Sie dürfen keiner Eiseskälte ausgesetzt werden, in Garagen oder Gartenhäusern gehen sie demnach kaputt. Eine Lagerung im Keller ist nur bei entsprechenden Temperaturen sinnvoll.

 

Bereits geöffnete Farbdosen mit Resten sollten möglichst luftdicht verschlossen werden, wenn Sie diese aufheben möchten. In Glasbehältern halten sich Farbreste üblicherweise länger, weshalb sie diese nach Möglichkeit umfüllen sollten. Bleiben die Farbdosen offen, trocknen sie natürlich wie auch Wandfarben oder Lacke recht schnell aus. Bei richtiger Aufbewahrung haben Sie im besten Fall zwei oder drei Jahre lang etwas von der Farbe.

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Wie verwendet man Kreidefarbe?

Nachdem die zu streichenden Oberflächen gereinigt, getrocknet und abgeschliffen wurden, ist der Anstrich selbst dran. Sie müssen die Farbe, wie Sie es sicher von anderen auch kennen, gut umrühren, bevor Sie beginnen. Schützen Sie auch Ihre Kleidung und Ihre Hände, damit Sie später nicht voller Farbe sind.

 

Sind Sie sich unsicher, testen Sie die Farbe an einem Testobjekt. Sie können jederzeit etwas Wasser in die Farbe mischen, wenn Sie diese verdünnen möchten. Mit Farbrollen können Sie dann die großen Flächen streichen, für Ecken und schmale Flächen eignen sich kleinere Pinsel besser. Achten Sie auf die Qualität der Pinsel.

 

Wichtig ist, dass Sie die Farbe immer nur in eine Richtung verteilen und darauf achten, dass der Auftrag gleichmäßig bleibt. Landet an einigen Stellen mehr Farbe als an anderen, trocknet die Schicht zum einen schlechter, zum anderen sieht man diese Unregelmäßigkeiten dann auch. Entfernen Sie also zu viel aufgetragene Farben gleich wieder.

 

Es ist zu empfehlen, die erste Schicht trocknen zu lassen und dann nachzusehen, ob der Anstrich gleichmäßig gelungen ist. Zur Not kann dann immer noch einmal darüber gestrichen werden. Gerade wenn die Deckkraft noch nicht ausreicht, sollte ohnehin eine zweite Schicht gestrichen werden.

 

Die Kreidefarbe sollte definitiv vollständig trocken sein, bevor eine zweite Schicht oder eine Versiegelung aufgetragen wird. Testen Sie das mit Ihrem Fingerknöchel nach einigen Stunden vorsichtig an einer Stelle, die vielleicht nicht ganz auffällig sichtbar ist.

 

Während Sie streichen, sollten Sie immer etwas lüften, damit der Farbgeruch sich nicht im Raum sammelt.

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Welche Kreidefarben-Hersteller gibt es?

Es gibt mittlerweile viele Geschäfte vor Ort, die Kreidefarben in ihr Sortiment aufgenommen oder sich ausschließlich darauf spezialisiert haben. Natürlich haben viele Baumärkte wie Hornbach und Obi oder Fachhändler für Künstlerbedarf Kreidefarben inklusive Zubehör im Angebot, zusätzlich gibt es aber auch online viele Shops.

 

Der recht bekannte Online-Shop MissPompadour beispielsweise verkauft nicht nur eine riesige Auswahl an eigenen Farben, sondern auch einige von anderen Herstellern sowie zahlreiches Zubehör. Darunter fallen neben Pinseln und Grundierungen z. B. Schablonen und Farbkarten. Bei den Kreidefarbe-Liebhabern auf Social Media ist MissPompadour enorm im Gespräch, da die Farben sehr hochwertig und gut verarbeitet zu sein scheinen. Zudem gibt es wohl im Online-Shop zahlreiche Tipps und Tricks rund um Kreidefarben.

 

Auch in den Shops von Coucou Couleur, Kreidezeit oder Kreidefarbe finden Sie zahlreiche Kreidefarben und Zubehör aller Art. Außerdem können Sie dort einige interessante und hilfreiche Informationen zu Kreidefarben nachlesen und bei einigen Shops auch eine Farbberatung in Anspruch nehmen.

 

Zu den größten Marken für Kreidefarben allerdings gehören ganz klar Painting the past, Annie Sloan Chalk Paint und Lignocolor. Gerade von Painting the past sind die Farben recht teuer, aber auch qualitativ sehr hochwertig. Sollten Sie diesen und auch die anderen genannten Shops noch nicht kennen, lohnt sich ein Blick auf die Webseiten auf jeden Fall.

 

Weitere größtenteils weniger bekannte Hersteller sind Mylands, Anna von Mangoldt, Bondex und Yellowchair.

 

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Ist Kreidefarbe wetterbeständig? Kreidefarbe draußen anwenden?

Wie Kreide selbst ist auch Kreidefarbe nicht wetterbeständig und würde beim ersten Regen weggespült werden. Dennoch kann man sie auch draußen anwenden, wenn man es richtig macht und die Farbe entsprechend verarbeitet und schützt. Auch in Innenräumen, wo natürlich kein Regen hinkommt, sollte man die Farbe immer nachbehandeln, damit sie länger hält und dauerhaft gut aussieht. Das gilt vor allem, wenn Sie die Farbe im Bad oder in der Küche verwenden.

Da der viel geschätzte Vorteil bei Kreidefarben das samtig-matte Finish ist, würde ein transparenter Lack die Farbe zwar schützen, aber die gestrichene Oberfläche auch glänzen lassen. Möchte man das vermeiden, gibt es stattdessen Versiegelungswachs. Mit diesem können Sie die Optik der Kreidefarben erhalten.

Das Auftragen von Wachs muss mehrmals durchgeführt werden und Sie sollten darauf achten, dass jede Schicht ganz besonders dünn bleibt. So trocknet das Wachs schneller. Wichtig ist, diese Prozedur alle paar Monate zu wiederholen, damit der Schutz der Kreidefarben dauerhaft bestehen kann.

Beachten Sie bitte, das Wachs bei sehr starken Belastungen möglicherweise nicht mehr ausreichend schützt, sollten Sie also Kreidefarben im Außenbereich nutzen, wo viel Regen hinkommt, benötigen Sie etwas anderes. Hierzu gäbe es beispielsweise spezielle Versiegelungen aus dem Baumarkt oder aus dem Künstlerbedarf Laden. Diese sind häufig recht teuer, aber ähnlich haltbar wie Lacke, obwohl sie die Kreidefarbe-Optik nicht verfälschen.

Möchten Sie aber lediglich kleine Flächen behandeln, an die kein Wasser herankommt, reicht sogar simples Haarspray völlig aus. Auch dieses sollten Sie dennoch in regelmäßigen Abständen erneuern.

 

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Ist Kreidefarbe deckend?

Ob Kreidefarbe gut deckt, kommt wie bei anderen Farben selbstverständlich immer auf die Farbe selbst, den Untergrund und natürlich die Art des Anstrichs an. Bei der Verwendung von Kreidefarben gibt es entsprechend einiges zu beachten, damit das Ergebnis wie gewünscht ausfällt.

Die meisten Kreidefarben können sofort aufgetragen werden und decken dann bereits sehr gut, andere benötigen eine Grundierung. Sollten Sie die Kreidefarbe zum Beispiel selbst anrühren, was auch möglich ist, müssen Sie auf eine hohe Anzahl von Pigmenten achten, damit Sie auf Grundierungen verzichten können. Zum Teil reicht bei selbst angerührten oder auch bei einigen fertig gemischten Farben aber auch ein zweiter Anstrich, damit sie ordentlich deckt.

Vor der Nutzung sollten Sie jedoch die Farbe immer einmal gut durchrühren, was Sie wahrscheinlich von Wandfarben bereits kennen, und den zu streichenden Untergrund vorbereiten. Er muss trocken und sauber sein, damit die Farbe gut hält. Um ganz sicher zu gehen, dass Sie das gewünschte Ergebnis erhalten, können Sie wie bereits beschrieben zunächst eine Grundierung auftragen und darauf dann die Farbe. Spätestens nach einem zweiten Anstrich sollte die Deckkraft dann ausreichen.

Möchten Sie aber z. B. unbehandelte Holzflächen mit Kreidefarbe streichen und die Struktur soll weiterhin zu sehen bleiben, reicht bereits ein einziger Anstrich. Die Kreidefarbe dringt aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht in das Holz ein, sondern bleibt porös. In diesem Fall müsste das Holz stark vorbehandelt werden, um eine gute Deckkraft zu erreichen. Ist dies aber nicht gewünscht, kann mit einem einzigen Anstrich ein sogenannter Shabby-Chic-Look erzielt werden.

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